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muss mich dringend nochmal irgendwo aufregen!!! Lloyd 2006-06-19 12:44:57
Für die wunderbaren Langzeitstudiengebühren gibts seit neuestem in Niedersachsen neue Regeln: Die werden jetzt gestaffelt nach Anzahl der überzogenen Semester, d.h. die ersten 2 Semester  drüber macht 600 Euro,  das 3. und 4. danach 700 Euro und alle danach 800 Euro.
Nun hab ich vor dem Studium, das ich jetzt eigentlich gern zu Ende gebracht hätte bereits vier Semester Jura studiert. Vier Semester sind's nicht etwa deshalb geworden, weil ich nicht mitgekriegt habe, dass es mir nicht liegt oder so, sondern weil ich damals den bescheuerten Gedanken hatte, daß ich wenn ich nach dem 2 Semester wechsele ein ganzes Jahr verschenkt habe. Wenn ich aber noch 2 Semester durchhalte,  hab ich das Grundstudium abgeschlossen und das mag ja durchaus mal hier und da eine nette Zusatz-Qualifikation für einen Job sein. Die vier Semester werden mir selbstverständlich komplett dazu gerechnet.
Damit hätte ich eigentlich zum letzten Wintersemester Langzeitstudiengebühren zahlen müssen, habe aber noch einmal für meine Mitarbeit in verschiedenen Gremien zwei Semester Verlängerungszeit für meine Regelstudienzeit bekommen.
Nun haben wir aber besagte neue Regelungen und die besagen, daß ich zwar für die letzten beiden Semester befreit war, aber sie trotzdem mitgezählt werden und ich jetzt direkt 700 Euro zahlen darf. Zur besonderen Freude trägt noch bei, daß ich von diesen Regelungen durch Zufall erfahren habe. Entsprechende Gebührenbescheide schickt das hiesige I-Amt nämlich erst heute los, obwohl die Knete schon am 1. Juli fällig ist. Da ich mit Langzeitstudiengebühren in Höhe von 500 Euro gerechnet hatte, muß ich mir auf die Schnelle 200 Euro aus dem Hut zaubern, was bei mir nicht gerade die Portokasse hergibt!
Da lauf ich doch Amok!!!

Madeleine 2006-05-20 15:11:42
Damit wollte ich die Diskussion jetzt nicht nach dorthin verlagern, ich wollte nur ein paar Argumente in die Runde werfen, ohne sie alle abtippen zu müssen

Roichi hab ich schon von da hierher locken können

Madeleine 2006-05-20 14:54:17
Grade gefunden:
Link: Nichts gemacht

Erklärung: Auf dieser Seite werden üblicherweise Geschichten zum Thema DAU erzählt, die dann kommentiert werden. Die Kommentar-Threads sind gelegentlich sehr interessant, wie bei oben genannter Geschichte. Wenn Ihr die durchhabt (damit Ihr wisst, woran sich die Diskussion entzündet), scrollt bitte ganz runter und klickt auf ALLE Kommentare lesen!.

Die Kommentar-Threads beginnen ganz unten, oben steht der neueste Kommentar, lasst Euch davon nicht verwirren

aber... Incognitinchen 2006-05-17 11:53:49
Wechselstudenten müssen doch eh zahlen? Es werden ja bei den Langzeitgebühren nicht die Fachsemester gerechnet, sondern die insgesamt studierten Semester... Somit sind Dauerwechsler eh schon dabei. (war ein riesiges Hickhack bis die Uni damals akzeptiert hat dass meine zwei BA-Semester nicht zählen sollten, weil ich sonst mit der Rechnung "Regelstudienzeit mal 1,5" (bei BA = 6x1,6=9 Semester frei, abzüglich der zwei an der BA abgesessenen, in sieben Semestern durchstudieren...?!?) ziemlich gea*** gewesen wäre. Lünchen, Dein Argument ist somit richtig, aber bereits erfüllt.

Aua! yaba 2006-05-17 11:08:02
Hutz, jetzt hast Du es mir aber gegeben....

OK, hast recht. Ich halte meine Klappe!

[lunatic]suicide 2006-05-17 07:42:18
@yaba: die Tendenz, dass die, die Kohle haben immer weniger zahlen und die anderen immer mehr ist doch schon seid Jahren abzusehen , da kannste fast nix machen, Otto Normalverbraucher hat halt Null Lobby! Die großen Firmen zahlen doch nicht einmal mehr Körperschaftsteuer, weil jeder Scheiß abgesetzt werden kann. Mittlerweiel wollen ja alle Steuern sparen, was dazu führt, dass oftmals 1000 Euro (für nichts) ausgegeben werden, um 500 Euro Steuern zu sparen !!!

Zu den Studiengebühren (hat mich nicht getroffen) bin ich gespaltener Ansicht, grundsätzlich werden mal diejenigen "bestraft", die "ständig" agen, OK war doch nicht so toll, was studiere ich jetzt? Dass es halt viele unschuldige trifft ist blöd, deshalb würde ich nicht nur Langzeitstudenten als Kriterium nehmen, sondern vor allem "Wechselstudenten"

off-topic... Hutz 2006-05-16 22:55:05
Und Spaghetti und Pizza haben ja ehrlicherweise auch nicht so ganz viel mit Karopapier zu tun, oder?

Off-Topic-Forum ist eine gute Idee, Madeleine.

Off-Topic-Forum Madeleine 2006-05-16 20:21:52
Wobei ein Off-Topic-Forum eigentlich keine schlechte Idee wäre ...

naja yaba... mitapita 2006-05-16 19:27:52
ich hab auch diesen thread angefangen, weil mich gerade einfach was anrührt. ich find daran nichts schlimmes sich darüber auszutauschen. und dass nicht nur ich so lange beiträge dazu schreibe und der thread so die meiste bewegung zeigt innerhalb der zeit die ich hier bin...na das spricht doch für sich, oder?!
@yaba: ich habs jetzt aber auch nicht als angriff verstanden...

Incognitinchen 2006-05-16 17:03:31
also ich find auch - ist doch schön, wenn unser Horizont weiter reicht als von Karo zu Karo... Du musst ja nicht mitlesen / -schreiben

Zitat: "ALLGEMEINES FORUM" Lloyd 2006-05-16 16:50:26
Brauch ich jetzt nix mehr zu zu sagen oder???

Off Topic? yaba 2006-05-16 16:28:51
Also sorry! Ich kann ja verstehen, dass man sich ueber Studiengebuehren aufregt. Aber ist das nicht off-topic fuer das Karopapier Forum?

Ansonsten kann ich ja auch gleich einen Thread aufmachen in dem ich mich beklage, dass ich demnaechst pro Monat mehr als 100 Euro Steuern mehr blechen darf, waehrend sich andere dank lohnenden Steuerberater um die Reichensteuer mogeln und eine Firma wie Daimler Benz KEIN Steuern zahlt, weil Sie
a) die Kosten fuer die Verlagerung von Arbeitsplaetzen ins Ausland und
b) die Abfindungen fuer entlassene Mitarbeiter
absetzen.

(Nennt mich egoistisch, aber das regt mich z.B. gerade weit mehr auf, als Studiengebuehren. Studieren tut man vielleicht im Durchschnitt maximal 8 Jahre. Ungerechte Steuern zahlen dann mehr als 30 Jahre - wenn die Firma nicht vorher auf die Idee kommt die Abfindung fuer Deine Arbeitsstelle von der Steuer abzusetzen um keine Gewerbesteuer zahlen zu muessen)

Incognitinchen 2006-05-16 14:20:12
quabla, das Geld ist zumindest in BaWü NICHT zweckgebunden, das heisst es muss eben gerade nicht in voller Höhe an die Unis gehen. Und selbst wenn es das tut - wenn sich das Land im gleichen Umfang aus der Finanzierung der Uni zurückzieht, wie selbige ihren Etat durch die Gebühren aufbessert, dann haben wir weiterhin bröckelnde Hörsäle, einen Beamer pro Fakultät und Kakerlaken aufm Klo.
Das mit den Krediten ist so ne Sache... ich bekomme da momentan wöchentlich Post von allen möglichen Banken - ich nehme an, dass gezielt Studis in Ländern angeschrieben werden, wo die Einführung bereits beschlossen ist. Und erstens bin ich kein Finanzfachmann und sehe trotzdem dass die Konditionen extrem schwanken - und zweitens: ich habe zwar Eltern die mich unterstützen, aber das möchte ich ihnen dann nicht auch noch aufbürden. Wenn ich also nicht mehr arbeiten kann als ich jetzt tue muss ich einen KRedit aufnehmen. Und mal ganz ehrlich - ich bin jetzt 25 und in hoffentlich 2 Jahren habe ich meinen Magister in der Tasche. Das wären dann "nur" 1500 Euro, die ich an Gebühren zahlen, sprich an KRedit aufnehmen müsste. Aber für andere ist die Summe viel viel höher, und selbst dieser Betrag klingt für micht schon gruselig. Denn was kommt dann? Umzug, Jobsuche, neue Wohnung, je nach Arbeitsmarkt erstmal vielleicht kein (Vollzeit-) Job, und dann gleich noch so viele Schulden?? Klar muss ich die erst peu à peu zurückzahlen, aber eine Belastung ist es doch. Und wenn ich daran denke, dass ich irgendwann auch mal noch Kinder bekommen und eine Familie gründen will, vrmutlich mit einem ebenfalls nicht gerade gut betuchten Geisteswissenschaftler, dann erscheint mir das noch mehr als ziemliche Hürde...

Soweit ich weiß... Lloyd 2006-05-16 14:01:43
...soll es doch schon extra für die Studiengebühren fast zinsfreie Kredite geben. ist aber auch wieder so'n Punkt den ich nicht so toll finde. Vielleicht ist das ja etwas naiv aber früher hatte ich mir Universität immer so vorgestellt, daß man nicht fest in einen Stundenplan eingesperrt wird, sondern Gelegenheit hat in verschiedene Richtungen zu stöbern. Das ist jetzt auf keinen Fall mehr drin, weil jedenfalls bei uns die Bachelor-Ordnungen so eng strukturiert sind, daß man kaum Zeit zum Schlafen geschweige denn zum hören nicht eingeplanter Vorlesungen hat. Davon abgesehen kann sich's auch niemand mehr leisten wegen sowas Zeit zu verlieren, weil es dann sofort Probleme mit diesen Krediten gibt.
Außerdem weiß ich nicht wer hier schonmal in irgendwelchen studentischen Gremien mitgearbeitet hat, aber das ist zum Teil recht aufwendig, nicht gerade unwichtig und es war ohnehin schon immer schwer Leute zu finden, die dafür kostbare Freizeit opfern wollten. Aber jetzt wird diese Mitarbeit noch zusätzlich mit einem Berg an Kosten belastet.

quabla 2006-05-16 13:54:27
Ich habe nix gegen Studiengebuehren. Stop, noch nicht anfangen zu pruegeln, ich bin noch nicht fertig. Zwei Voraussetzungen habe ich:
1) das Geld muss den Unis wirklich zusaetzlich zur Verfuegung stehen. Es darf also nicht an anderer Stelle der Uni-Haushalt beschitten werden.
2) es muss Regelungen geben fuer Studenten ohne reichen Papa.

Punkt 1 ist AFAIK weitgehend erfuellt, Sorgen mache ich mir um den 2. Punkt. Mir scheint, dass jetzt vorschnell Gebuehren eingefuehrt werden, ohne sich darueber ausreichend Gedanken gemacht zu haben.
Entweder ueber Stipendien, oder uber guenstige Darlehen.

Lloyd 2006-05-16 13:18:52
@Tinchen: Das ist ja im augenblick bei uns hier auch ein beliebter Gedanke. Braunschweig is ja eh ne TU und die Geisteswissenschaften bringen natürlich überhaupt kein Geld ein.
@hulmgulm: Ich finde es auch doof für Kindergärten zu bezahlen, weil der Kindergartenbesuch für mich genauso zur Ausbildung gehört wie das Studium, auch wenn es im Kindergarten wohl eher um die soziale Entwicklung geht. Da hängen aber noch ganz andere Sachen dran, wie zum Beispiel die Diskussion über genügend Krippenplätze und dergleichen, damit beide Elternteile möglichst schnell wieder arbeiten gehen können, denn wer kann sich schon noch von einem Gehalt eine Familie leisten. Das nennt man dann Förderung der Familie, wenn man von Leuten erwartet, dass sie ihre drei Monate alten Sprößlinge Fremden zur Erziehung in die Hand drücken.

Der Kindergarten boodo 2006-05-16 13:14:56
... soll doch in Zukunft kostenlos werden. Der Staat will nach eigenen Aussagen "Familienfreundlicher" werden. Wenn ich mir dann aber anschaue, was Bildung schon heute kostet und erst in einigen Jahren kosten wird, wird mir ganz übel. Und das Kinderkrigen ist heute schon deutlich teurer geworden als noch vor 2 Jahren, wo Vorsorgeuntersuchungen (Praxisgebühr ;) und Medikamente während der Schwangerschaft noch kostenlos waren. Der Staat ist halt pleite, da nützt auch keine Fussball WM was.  

Provokativ gefragt ... hulmgulm 2006-05-16 13:04:16
warum soll ein Kindergarten was kosten, das Studium aber umsonst sein?

Incognitinchen 2006-05-16 12:23:09
schade, Physik in Braunschweig wäre jetzt meine Alternative gewesen, wenn ich Pol/Ger in Stuttgart schmeissen muss
Aber mal im Ernst: Bei uns sind die Wogen auch sehr hoch gekocht als es drum ging, es gab riesige, landesweite Demos, die Uni wurde bestreikt (übrigens sehr erfolgreich, an drei Streiktagen fanden an der gesamten Uni nur noch rund 10 Veranstaltungen statt, der Rest hat mitgemacht).
Tja, nun ist das Gesetz durch, der Landesregierung war es scheissegal was wir davon halten, denen wäre es eh am Liebsten wenn sie die Uni Stadtmitte (also die Magister- und Lehrämtler, Geistes- und Sozialwissenschaften, Geographie etc) dichtmachen könnten. Und nun? Keine Sau regt sich mehr auf, alle studieren still und leiose vor sich hin, der AK Protest hat glaub ich noch 10 Mitglieder oder so. Die Streik-Uni-WG wurde von der Polizei geräumt, selbst das hat keinen mehr größer gejuckt. Die, die man mit der Dringlichkeit der Aktion kurz vor der VErabschiedung des Gesetzes noch mitreißen konnte, haben nun (irgendwie zu Recht) die Einstellung "hat ja eh nix gebracht also guck ich lieber dass ich schnell fertig werde".....

Klaro Lloyd 2006-05-16 12:05:45
Aber wenn ich so meine finanzielle Situation jetzt und in den nächsten beiden Semestern betrachte (die hoffentlich die Letzten sind), dann würde ich ehrlich gesagt jedem der mich fragt davon abraten zu studieren. Ich kenne halt auch ne ganze Menge Leute, die bereits von den Langzeitstudiengebühren gezwungen waren auf den letzten Metern ihr Studium abzubrechen und noch mehr die bei regulären Studiengebühren gar nicht erst mit einem Studium angefangen hätten..
Davon abgesehen ist bei uns gerade noch die Umstellung von Diplom auf Bachelor am Zug und da läuft auch so einiges schief, also von Physik in Braunschweig würde ich derzeit etwas Abstand nehmen.

mitapita 2006-05-16 11:19:17
also um mal kurz zu resümieren: alle sind mit studiengebühren - also bildung, die man KAUFEN muss - unzufrieden und der glaube etwas zu bewirken, wenn man auf die strasse geht ist gering. so bekomme ich es auch überall sonst mit, ausser natürlich auf den demos.
nachdem ich mich bei solchen strassenaktionen auch lange nicht angesprochen gefühlt hab, glaub ich inzwischen, dass es trotzdem wichtig ist, sich in der öffentlichkeit darüber zu ärgern. gestern gab es z.b. einen vortrag von kultusministerin karin wolf der CDU: "hessen auf dem weg zum bildungsland nr.1". (nur zur info: die studiengebühren in hessen sind ab WS2007 für jeden studi bei 500,-pro semester, obwohl in der hessischen verfassung festgelegt ist, das hochschulbesuche und anderes kostenlos sein müssen.) wir haben das gebäube umzingelt und mehrere stunden solch einen krach gemacht, dass ihre rede drin kaum zu verstehen war und andere redner sogar abgebrochen haben.
dabei hatten so viele leute feuer im herzen und die ganze zeit werden leute damit angesteckt.
ich will hier auch niemanden zulabern. mein punkt ist nur, dass das bewustsein zählt und dass man dafür handelt, auch wenn die gebühren sehr wahrscheinlich sind.
wisst ihr was ich mein?

Tut mir leid... Didi 2006-05-16 10:54:25

Ich war BA-Student - also studieren und Geld dafür bekommen. Aber dafür ohne Semesterferien!

Und jetzt hab ich noch nen Master drangehängt, das waren aber auch nur 3 Semester - und die ohne Gebühren

:)idi

ein weiterer Aspekt: Incognitinchen 2006-05-16 08:50:12
betrachte ich meine Finanzen, dann wird mir echt schwummrig - mir blühen nämlich, der tollen BaWü-Landesregierung sei Dank, bereits ab dem Wintersemester (glaub ich) Studiengebühren.
Tja. Ich arbeite momentan 10 Stunden die Woche, um über die Runden zu kommen. Muss ich Studiengebühren bezahlen, sind das pro Monat etwa 80 Euro zusätzlich, die ich abtreten muss. Das klingt wenig, aber da hier viele Studis und Ex-Studis sind, wisst ihr sicher was das heisst. Das bedeutet, ich muss meinen Job aufstocken auf 15 bis 20 Stunden. Fazit: Ich kann weniger Scheine machen. Also brauch ich länger. Also muss ich mehr Studiengebühren bezahlen. Also.......
Geile Idee!!
Und nebenbei soll man dann bitteschön noch an mindestens zwei Unis studiert, ein auslandssemester und mehrere Praktika gemacht haben. Bin ich einfach zu blöd oder erscheint das anderen auch so gestört??

Studiengebuehren verhindern Innovation kili 2006-05-15 22:40:16
Ich weiss zwar nicht, ob Didi noch an der Uni war, als er Karopapier geschrieben hat, aber haette es zu Didis Studienzeit schon Gebuehren gegeben, dann haette er entweder keine Zeit gehabt, Karopapier zu schreiben oder waere moeglicherweise nach (wg. Studiengebuehren) abgebrochenem Studium auf der Strasse gelandet und haette dann ebenfalls Karopapier nicht schreiben koennen.

(@Didi: ich hoffe, Du bist/warst ein aufrechter Langzeitstudent)

Fazit: Studiengebuehren schaden Karopapier.

Im Ernst: ich habe selbst 20 Semester "studiert", wobei ich mich aber intensiv mit den wichtigen Dingen beschaeftigt habe (das Informatik-Studium in Braunschweig ist ja eher fuer Warmduscher). Dafuer kann ich aber im Gegensatz zu den 9- oder 10-Semester-Kanditan deutlich mehr als einen Termin mit Outloko verwalten oder sinnfreie Powerpoint-Praesentationen erstellen.

Nur leider habe ich schon zu meiner Zeit an der Uni beobachten muessen, dass die Motivation der meisten Leute nicht das Fachgebiet war, das sie studieren, sondern die zu erwartende Karriere Wein, Weib, Gesang, viel Kohle und einen Megamaessig fetten Schlips mit Platin-Krawattennadel).

Ich will Dir ja nicht die Motivation nehmen.... Lloyd 2006-05-15 17:53:57
In den letzten Jahren gab es ja eigentlich ohne Unterbrechung Aktionen gegen die Langzeitstudiengebühren oder allgemeine Studiengebühren, aber ich habe ziemlich angekotzt festgestellt, daß es eine ganze Menge Studenten gibt, die Studiengebühren eigentlich ganz klasse finden weil dann 'das ganze asoziale Pack mal von der Uni verschwindet'.
Leider kann man sich da auch echt den Mund fusslig reden und die schnallen nicht was für Quark sie da verzapfen
Abgesehen von denen traf ich dann auch noch jene Studenten, die aus Prinzip nicht an einer Demo oder so was teilnehmen , weil 'sowas immer ausartet und da doch eh nur diese komischen Punks sind und das doch sowieso nichts  bringt und am Ende gerät man noch in eine Schlägerei von diesen komischen Typen'.
Dazu fällt mir inzwischen wirklich nur noch ein...
Grüße,
Lloyd    

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